Die größte Ehre meines Lebens: die Ernennung zum Ehrenbürger Goslars

Gestern erfuhr ich persönlich von meiner Ernennung zum Ehrenbürger Goslars: für mich die größte Ehre meines Lebens. Die Entscheidung des Rates der Stadt Goslar berührt mich weit mehr, als es sich die meisten vorstellen können. Mein Weg in dieser Stadt war mir sicher nicht in die Wiege gelegt. Ich habe mich in den letzten Jahren oft gefragt, was wohl meine Mutter dazu gesagt hätte. Vermutlich hätte sie angesichts ihres damaligen kleinen Jungen eher sorgenvoll den Kopf geschüttelt. Ihr habe ich das meiste von dem zu verdanken, was ich geworden bin. Und ich fühle mich nicht zuletzt durch sie meiner Heimatstadt Goslar so verbunden. Wo immer mich mein Weg in den letzten Jahrzehnten hin geführt hat, mir war immer klar, dass er mich immer wieder nach Goslar zurück führen wird. Ich fand darin nie etwas Provinzielles, sondern glaube, dass Heimat sehr wichtig ist. Auch in der Politik helfen feste Wurzeln und die Bindung an die Menschen in der Heimatregion sehr dabei, nicht die Bodenhaftung zu verlieren. Ich danke deshalb den Mitgliedern des Goslarer Rates für ihr großes Vertrauen in mich. Vor allem aber danke ich allen Weggefährten, Freunden und Begleitern, denn ohne sie wäre nichts gelungen. Dazu zähle ich auch politische Wettbeweber und Gegner anderer Parteien. Auch Ihnen gilt mein Dank: ohne Widerspruch und Diskussion wachsen in der Politik keine Persönlichkeiten. Dass die Initiative für diese Ehrung eines in der Wolle gefärbten Sozialdemokraten wie mir von einem CDU Obermeister ausging, das berührt mich außerordentlich und ich danke Dr. Oliver Junk herzlich dafür.

Der Goslarsche Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk gratuliert mir zur Wahl zum Ehrenbürger meiner Heimatstadt.

 

Mit dem Goslarer Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk, dem Ersten Stadtrat der Stadt Goslar, Burkhard Siebert und meiner Frau Anke vor dem Rathaus Goslar.